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  • Lara

Hallo, Frühling – 8 nachhaltige Tipps für deinen Balkon & Garten

Die Blätter wachsen, die Vögel zwitschern und die Sonne verwöhnt uns! Zeit, den eigenen Garten oder den liebsten Balkon frühlingsfit zu machen. Wie du dein grünes Refugium nachhaltig gestaltest, entdeckst du in unserem heutigen Blogpost.


Ein bisschen Grün muss sein! Wenn es dir auch gerade in den Fingern juckt und du Freude daran hast, deinen Balkon oder deinen Garten nachhaltig zu gestalten, dann sind diese 8 Tipps definitiv für dich gemacht. Denn auch im Garten Eden kannst du einfache, kleine Kniffe anwenden, um Mama Erde etwas zurückzugeben und nicht auf Kosten ihrer zu gärtnern.




1. Verwende lokales und samenfestes Saatgut

Die Pflanzenindustrie ist ein ziemlicher CO2-Treiber und nutzt extrem viele Pestizide. Entscheide dich für deinen Garten oder Balkon für regionale Pflanzen, am besten aus Bio-Anbau. Wenn du Gemüse anbaust, setze auf samenfestes Saatgut, da es zum Erhalt der Artenvielfalt in der Pflanzenwelt beiträgt.



2. Gönne der Natur insektenfreundliche Pflanzen

Bienen lieben Lavendel – Schmetterlinge lieben Flieder. Entscheide dich in deinem Garten für Pflanzen, die viel Nahrung für Insekten hergeben. Das Brummen, Summen und Schwirren ist natürlich ein wundervoller Nebeneffekt – zudem viele Insekten auch für die Bestäubung von Pflanzen wichtig sind. Auch Wespen!



3. Nutze Erde ohne Torf

Zum Glück gibt es immer mehr Anbieter, die auf Torf verzichten. Aber nicht alle Pflanzenerden sind torffrei. Deswegen: Augen auf beim Erde-Kauf. Warum mit Torf angereicherte Erde so problematisch ist? Der Abbau von Torf zerstört Moore und damit auch den Lebensraum vieler Pflanzen und Tiere. Zum Abbau müssen die Moore entwässert werden – dadurch entweicht gespeichertes CO2 in die Atmosphäre. Ein echter Klimakiller!



4. Verwende frischen Kompost

Statt Torf kannst du wunderbar frischen Kompost in deinem Garten oder auf dem Balkon verwenden. Kompost enthält wichtige Nährstoffe und Mineralien für Pflanzen. Außerdem hilft er deiner Erde mehr Wasser zu speichern und aktiviert somit nachhaltig das Bodenleben. Unsere soilkind Kompost mischst du in einem Verhältnis von 1 zu 10 mit deiner torffreien Erde.



5. Bewässere bewusst und zur richtigen Zeit

Apropos Wasser: Wenn du nachhaltig gärtnern willst, ist die richtige Bewässerung eines deiner Must-Dos. Am besten gießt du gerade an heißen Tagen gleich morgens zwischen vier und sieben, da hier die Verdunstung am geringsten ist. Wenn es dir möglich ist, sammle Regenwasser und verwende es zum Gießen. Es ist schon perfekt vorgefiltert von der Erde.


6. Sorge für Unterschlupf

Totes Holz, Laub oder Tonscherben. Insekten und auch kleine Tiere lieben gute Verstecke. Zum Schlafen, Nisten oder überwintern. Du willst mehr Luxus bieten? Dann baue dir ein eigenes Bienenhotel, zum Beispiel aus einer großen Holzscheibe.



7. Aus alt mach neu: Upcycling

Du nutzt die alte Keramikvase von Oma nicht mehr oder hast Unmengen an Konservendosen Zuhause? Funktioniere sie als Pflanztöpfe um. Auf Steinen kannst du zum Beispiel die Markierungen für deine Beete malen oder in alte Marmeladengläser Kerzen für einen romantischen Abend im Grünen stellen.



8. Verzichte auf Exoten

Es ist nicht alles Gold was grünt. ​​Verzichte auf exotische Pflanzen, die nicht heimisch sind – Kirschlorbeer beispielsweise ist für Insekten uninteressant und bieten kaum Mehrwert in deinem grünen Paradies.



Welche sind deine liebsten Nachhaltigkeits-Tipps für Garten oder Balkon? Teile sie gerne mit uns!



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